Die biologische Zahnmedizin betrachtet den Menschen als Ganzes, eben "bio-logisch". Dabei wird der Erkenntnis Rechnung getragen, dass das Kausystem sehr eng mit dem restlichen Körper verbunden ist. Zum einen in direkter Verbindung über den Hirnnerv N. trigeminus mit dem Gehirn als auch über die Aktivierung der Meridiane, die durch das Kausystem laufen und bei jedem Zubiss aktiviert werden, mit dem Körper. Störungen in diesem Gebiet haben also direkten Einfluss auf Organe, die auf den ersten Blick vielleicht gar keine Verbindung mit dem Kauorgan haben.

Eine zu niedrige Bisshöhe führt langfristig zu einer Minderversorgung und eingeschränkter Entgiftungsfunktion des Gehirns. Schwermetalle aus Zahnmetallen, Toxine aus toten Zähnen oder chronisch entzündeten Kieferknochenbereichen stellen ein weiteres gesundheitliches Problem dar. Schnell wird eine Entzündung  im Bereich des Parodonts zu einer offenen Pforte für Erreger und Toxine, die in das Körperinnere gelangen.  Alles in allem Faktoren, die über kurz oder lang in chronische Erkrankungen münden können und wenigstens das Immunsystem belasten.

Der Ansatz der biologischen Zahnmedizin ist es nun, all diese logische Zusammenhänge zu akzeptieren und in ein gleichermaßen einfaches wie auch hocheffizientes Behandlungskonzept einfließen zu lassen: Alle nicht-biologischen bzw. nicht-neutralen Materialien werden unter maximalen Schutzmaßnahmen entfernt. Alle toten Organteile und Entzündungen werden entfernt unter Aktivierung des Immunsystems. Der Erhalt und die Rekonstruktion des Kauorgans wird unter Anwendung von metallfreien und neutralen Werkstoffen durchgeführt, immer unter dem Aspekt, die Anatomie, den Knochen, das Weichgewebe und damit die Ästhetik zu erhalten bzw. wieder herzustellen.